Wenn man die Entstehungsgeschichte einer Band zurückverfolgt, zeigt sich oft, dass es meist im Ursprung eine Handvoll Freunde sind, die sich in elterlichen Küchen oder zugigen Garagen zum Musik machen treffen. Kein Gedanke an Kommerz oder Vermarktbarkeit, sondern nur das gemeinsame Faible und Interesse für Musik. Erlebtes und Gesehenes, Diskussionen, Meinungsverschiedenheiten, Vorstellungen und Träume ergeben dann die Grundlage für die Musik und Texte.
„Es war vor langer Zeit, damals waren wir noch Kinder …“
Im Osten Deutschlands aufgewachsen, war es für die Jungs, die sich seit ihrem vierten Lebensjahr kannten, nicht so einfach mit der musikalischen Entwicklung. In der damaligen DDR existierte ein dichtes Netz an Volksmusikschulen mit kostenlosen Instrumentalunterricht. Als Teil der Nachwuchsförderung im Rahmen der Pionierarbeit, erlernten die Jungs unterschiedliche Instrumente zu spielen. Ende 1987 gründeten die Vier Jungs eine Schulband und unterlagen damit der staatlichen Kontrolle und mussten ideologische Vorgaben erfüllen. Anfänglich spielten sie eine Mischung aus kleinen eigenen Rocksongs und populären DDR-Hits. Zum Repertoire gehörten Lieder bekannter Bands wie Puhdys, City, Karat oder Renft. Doch das reichte den Jungs nicht mehr.
Schon damals waren die Jungs großmäulig und hungrig nach mehr. Doch die Lebensperspektiven schienen damals bis zur Langeweile geregelt - verregelt - verplant: von den Vorschuleinrichtungen, der Einheitsschule, der Pionierorganisation, dem sozialistischen Jugendverband und in den meisten Fällen auch durch die Familien. Lebensweise, Lebensziele und Erziehung ähnelten einander, es sei denn, familiäre Werte, Normen und Denkweisen durchbrachen die Konformität - dann aber zumeist auf Kosten der Entwicklungsmöglichkeiten der Heranwachsenden. Das Lebenskonzept war damit klar: Schulische Ausbildung, vielleicht das Abitur - wenn man den richtigen Leistungsdurchschnitt oder die richtige Herkunftsfamilie (Arbeiter) oder einen bevorzugten Berufswunsch (z. B. Armee, Lehrer) hatte; Berufsausbildung oder Studium; heiraten vielleicht; Kinder auf jeden Fall; Berufstätigkeit, möglichst lange im selben Betrieb; bescheidener Wohlstand, im Sommer eine FDGB-Reise, Trabi oder Wartburg ...
Dennoch waren alle nicht abgeneigt von der Idee, man könnte doch auch nach der Schulzeit zusammenspielen und schauen was daraus wird. Während Gleichaltrige aus gutem Hause um gute Noten wetteiferten und als Projektionsfläche der Hoffnungen, Wünsche und Träume der eigenen Erzeuger dienten, drehten vier Kids völlig frei. Die Rufe der Straße und der Ruf aus England, der zwei Buchstaben und ein Ausrufezeichen besaß und Oi lautete, wurden zum Mantra. Zum gelebten Irrsinn, trotz staatlicher Beschränkungen.
DANN KAM ALLES ANDERS...
Als 1989 die Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland fiel und 1990 schließlich die DDR durch die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten zur Bundesrepublik Deutschland komplett verschwand, veränderte sich für die Jungs als Jugendliche schlagartig ein geordnetes und kontrolliertes, aber auch von vielen Pflichten und Verboten geprägtes Leben. Sie wurden aus ihrer spät-sozialistischen Kindheit herausgerissen, verloren gewohnte Vorbilder und Autoritäten und mussten in einem völlig neuen System ohne die Hilfe ihrer selbst ratlosen und verzweifelten Eltern, die ihr gewohntes Leben in der DDR aufgeben und sich ein neues Leben in einem völlig neuen Staat aufbauen mussten, Halt finden.
Als im November 1989 die Mauer fiel, standen die Jugendlichen diesem Systemwechsel mit gemischten Gefühlen gegenüber. Einerseits waren sie erfüllt von Euphorie und Freude, auf der anderen Seite hatten sie aber auch Angst vor dem bevorstehenden Neubeginn. Auch machten sich Bedenken breit, welche Auswirkungen das neue System mit sich bringen könnte. Die positiven Erfahrungen mit der Wendezeit waren geprägt von der Hoffnung durch den Fall der Mauer neue Freiheiten wahrnehmen zu können und durch die vielen Möglichkeiten ihr bisher geplantes Leben vollkommen neu und selbstständig zu gestalten. Die Jugendlichen wollten mit ihren Erfahrungen aus ihrem bisherigen Leben die neue, faszinierende Welt entdecken.
Nach dem Mauerfall: Zeit der Extreme...
Die Wende brachte eine Zeit der Extreme. Aufgrund der Probleme des Ostens, die sich auf die Wende beziehen, sank die Stimmung der Bevölkerung rasant. Die geringen Löhne, die Perspektivlosigkeit und die Schließung vieler Betriebe und die hohe Arbeitslosigkeit hinterließen ihre Spuren. Im Schatten der Umbrüche und gesellschaftlichen Neuordnung entstand ein Vakuum, das sich einige zu Nutze machten. Plötzlich hatten die Bürger der ehemaligen DDR mit kriminellen Machenschaften bislang unbekannten Ausmaßes zu tun. Der Osten wurde bestimmt von informell-lokal agierenden und subkulturell geprägte Gruppen und neonazistischen Organisationen. Das bestimmte auch den weiteren Weg unserer Jungs.
Inspiriert durch Bands wie Störkraft oder die Ramones gründeten die damals 20-jährigen Henry „Hekke“, Andy „The Iceman“, Maik „Mikky“ und Jens „Seppel“ im August 1996 im östlichen Teil von Cottbus die Rockband „Overhead“. Den Namen leitete der damalige Band-Leader Hekke, aus dem bekannten Sprichwort „Hals über Kopf“ ab. Die Band war anfangs hauptsächlich in kleinen Szene-Clubs im Großraum Berlin – Brandenburg unterwegs. Noch im selben Jahr erlangte der Sänger und Gitarrist "Hekke" bundesweite Bekanntheit, als der damals noch 17-Jährige Cottbuser in einer Ausgabe des Magazins Der Spiegel, als ein Jugendaktivist der neonazistischen Kleinpartei Deutsche Alternative (DA) vorgestellt wurde. Der damalige Bundesvorsitzende der DA und frühere Cottbuser Stadtverordnete Frank Hübner (NPD) lobte "Hekke" in dem Artikel als einen „zuverlässigen Kameraden“.
Die Zeit der stahlkappigen Stiefel brach an. Bomberjacken, Harrington, Fred Perry Polos, Doc Martens. Rülpsend und grimmig blickend. Skinheads, eben. Immer ein bisschen gereizt, prahlend und strahlend wie die Gockel und mitunter auch mit ständiger Lust auf kurze, aber intensive Hahnenkämpfe. Stolz war diffus, nicht greifbar. Und was man mit Anfang 20 noch nicht an eigenen Leistungen erbringen konnte, wurde eben aufs Vaterland projiziert. Wir gerieten zur Hassfigur der Hippies und zum Kultobjekt deutscher Glatzen.
Einige Zeit hatte die Band ihren Proberaum in einem ortsansässigen Jugendclub. Nach einem Demo im September 1996 erschien das erste Album "Aufmarsch" über den "DiKo Musikverlag" das Label des NPD-Politikers Dieter Koch. 1997 erschien die Eigenveröffentlichung "Auftrag Berlin" über "Rebel Records" veröffentlicht und im Januar 1998 von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) indiziert wurde. Die Band wechselte dann zum Label "Front Records", bei dem die beiden Alben "Stiefel Maschieren" (1998) und "Neues Deutschland" (1999) veröffentlicht wurden. Bis 2000 erschienen alle Veröffentlichungen über das aus dem Umfeld der Band stammende Label "Rebel Records", dass vom Cottbuser NPD-Aktivist Martin Seidel gegründet wurde. Das Label produzierte auch andere Rechtsrock-Bands aus dem In- und Ausland. Danach entschied sich die Band zu einem Wechsel zum Label "Rock O Rama". Im Jahre 1999 schloss sich dann auch Gitarrist und Bassist "Chriss" aus Berlin, der Band an.
Die Texte der Band "Overhead" unter Songwriter "Hekke" waren „unmissverständlich fremdenfeindlich“ und riefen zum Widerstand gegen „Linke“ auf, die ohne klare Abgrenzung als „rote Flut“ bezeichnet wurden. „Von eindeutig rechtsextremen Texten“ könne in Bezug auf Linke zumeist nicht gesprochen werden. Wie bei vielen Rechtsrock-Bands, standen damit „Ausländer“ und „Linke“ („Zecken“) auch bei "Overhead" im Mittelpunkt der textlichen Angriffe. Stilistisch wurde die Musik meist dem Rechtsrock zugeordnet. Der Sound von "Overhead" hebte sich vor allem durch zwei Merkmale von ähnlichen Bands ab: die prägnante Stimme des Sängers sowie kurze melancholisch klingende Gitarrensoli mit viel Hall.
Während ihrer ersten Jahre wurde Overhead durch die Medien kaum beachtet oder aufgrund ihrer umstrittenen Zugehörigkeit ignoriert. Doch nun folgte auch hier der große Umbruch. Der Hintergrund war eine Kampagne des damaligen Berliner Jugendsenators Thomas Krüger (SPD), der auf einer Pressekonferenz die Indizierung und strafrechtliche Verfolgung einiger Rechtsrock-Produktionen, unter anderem auch "Overhead" gefordert hatte. Daraufhin wurden deren Kassetten und Texte an Journalisten verteilt. Das rief auch die Behörden auf den Plan. Es folgten Ermittlungen des Verfassungsschutzes, die jedoch ohne Ergebnis blieben. Jedoch wurden Overhead namentlich Indiziert und so aus allen öffentlichen Medien und Portalen in Deutschland verbannt, bis hin zum Auftrittsverbot.
Ein neuer Weg...
Um weiteren Problemen und Ärgernissen mit den Behörden aus dem Weg zu gehen, war es Zeit, weiterzugehen. Nach einer längeren künstlerischen Pause, entschieden sich die Jungs 2005, gemeinschaftlich zu einem Namenswechsel. Aus der alten Band "Overhead" wurde die neue "Rock.Allianz AfO", abgeleitet aus Andy feat. Overhead. Grund dafür war, dass ab sofort Andy alias The Iceman, als Bandleader und Songwriter fungierte. Im selben Jahr wurde die Rock.Allianz um ein sechstes Bandmitglied erweitert. Der 25jährige Torben aus Eindhoven (Holland) stieß als Gitarrist und Keyboarder hinzu. Bis heute hat sich an dieser Besetzung nichts geändert.
Aus den einstigen Rechtsrockern wurden erwachsene Männer. Und während sich die Medien zunächst immer noch angeekelt abwandten, die Band mit "Scheiße" beschmissen und keines ihrer Worte Glauben schenkten, geriet ihr Wirken ab 2009, musikalisch und menschlich, immer größer und bedeutungsvoller. Aus Hass wurde Wut und aus ihr heraus Kreativität. Seither verbergen sich unter Leitung von Andy alias The Iceman, hinter der “Rock.Allianz” Musiker mit Know-How, das sich über viele Jahre in vollkommen autarken und unabhängigen Strukturen heraus gebildet hat. Unabhängig von betriebswirtschaftlichen Entscheidern in den Büros der Kunstverwerter und autark in der Auswahl ihrer Projekte. Auf den Tisch kommt, was den Jungs schmeckt – Substanz, Credibility, Visionen – und nicht das, was das Kapital diktiert. Diese Freiheit haben sie sich bewahrt! Sie haben jahrelang an der Industrie vorbei gearbeitet – mit Erfolg.
Dank ihres neuen Plattenlabels und Managements von "EML Europe Music", nahm auch die Medienpräsenz von „AfO“ zu. Seit Dezember 2010 wurde die Band zunehmend bundesweit bekannter. Sie traten in mehreren Magazinen von öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsendern auf: zum Beispiel „Einspruch“, „Spiegel TV“ (RTL), „Akte“ (Sat.1), „Report“ (ARD) und „Frontal21“ (ZDF). Hinzu kamen zahlreiche Zeitungsberichte in Bezug auf den Rechtsrock oder auch im Zusammenhang im besonderem mit den Hells Angels. „Der Spiegel“ und der „Focus“ führte ein großes Exklusiv-Interview mit der ganzen Band.
Im März 2011 strahlte der deutsche Musiksender MTV Germany im Rahmen der Sendung „MTV Masters“ einen Beitrag über das AfO Comeback aus, der von der Band sehr kritisch aufgenommen wurde. Kritiker der Band fragen sich natürlich, warum es zu diesen Auftritten kommt und welche Beweggründe dahinter stehen. Im Interview gegenüber dem Magazin „Metal Hammer“ gab die Band zu verstehen:
„Zunächst waren wir von der Idee begeistert. [...] Weil wir glaubten, dass man vielleicht mit Hilfe der Medien die erreicht, die gewaltbereit sind oder mit einem Bein im rechten Lager und somit am Rande der Gesellschaft stehen. Hätte man unsere Geschichte richtig dargestellt, mit allen Fehlern die wir gemacht haben, und gezeigt, wie fehlgeleitet wir waren, wie wir uns entwickelt haben und wo unser Weg hinführen soll, wäre das eine riesige Chance gewesen, diese Leute eventuell zum Umdenken zu bewegen. Es hat verdammt wehgetan, dass diese Chance durch die Medien nicht wahrgenommen wurde".
Musikphänomen und Gegenkultur...
Trotz des Verbots ist AfO, seines Zeichen Deutschrockband, seither nicht nur namentlich sondern auch musikalisch bereits weltweit bekannt. Auf den großen Festivals präsentiert sich die Allianz um Frontsau Andy als wahre Macht und weiß seit über 25 Jahren zu gefallen. Vier Jungs aus der wunderschönen Stadt Cottbus! Vier aus der Arbeiterklasse! Vier, die von Anfang an gelernt haben sich durchzuboxen! Vier, bei denen es um die Musik geht und um nichts anderes! Man könnte behaupten „AfO ist anders als andere Bands in der Rechtsrock-Szene“ oder „AfO ist lauter, besser, größer, und, und, und…“ Nur ist das eben nicht die AfO Art! Es ging dieser Band noch nie darum härter, lauter, plakativer oder provozierender zu sein als andere. Es geht dieser Band seit jeher darum in ehrlicher Art und Weise ihre Musik zu spielen. AfO ist und bleibt eine Band die es bewusst ablehnt sich irgendwelcher Klischees zu bedienen. AfO funktioniert ohne Schauspielerei und ohne sich hinter irgendwelchen erfundenen Images zu verstecken!
An ihnen kommt bis heute niemand vorbei: gehasst und geliebt zugleich gehören sie zu den erfolgreichsten deutschsprachigen RockBands. Sie verkaufen Arenen aus, wurden für Echos nominiert, heimsten Goldauszeichnungen ein und ziehen zugleich Protestwellen nach sich, die höher und tosender kaum sein könnten. Keine Frage, einfach zu begreifen ist das Phänomen "Rock.Allianz" nicht, dazu ist seine Dimension innerhalb kürzester Zeit schlichtweg zu groß geworden. Und obwohl die wahl-niederlädische Band in ihren Songs eine sehr direkte Sprache spricht - der Erfolg der "Rock.Allianz" ist nicht einfach in Worte zu fassen.
Genau dort, im ostdeutschen Städtchen Cottbus, hatten 1996 ein paar Jungs angefangen Musik zu machen. Ganz so wie sie waren – bodenständig, geradlinig und ein bisschen rebellisch. Rockmusik eben. Weil man im Osten zu dieser Zeit keinen Sinn für die manchmal etwas verklemmte deutsche Etikette hatte – deutsche Texte sind uncool, es sei denn, sie sind völlig abgehoben-künstlerisch, jeglicher Anflug von Patriotismus ist verpönt – entwickelten sich die Jungs ganz so, wie ihnen der Schnabel gewachsen war. Auch gab es keinen A&R Manager einer großen, wichtigen Plattenfirma, der ihnen das alles hätte erklären und mit ihnen ein geeigneteres Image hätte besprechen können.
Auf dem deutschen Musikmarkt sprach sich die Band aber gerade deswegen herum wie ein Lauffeuer. Die Menge begeisterte sich für den ungehobelten, selbstbewussten und ur-natürlichen Charakter der Band und strömte in Scharen zu den Konzerten. Dabei war es das Unverfälschte, das die Massen begeisterte – das Branchenleute zugleich aber ratlos machte. Selten hatten die es erlebt, dass ein Act ohne ihre Marketingbudgets, ohne ihre Imagepläne und ohne ihr Zureden einfach so von null auf hundert geht.
Im Gegenteil: Die "Rock.Allianz" macht genau das, wovon ihnen eben jene Branchenexperten abgeraten hätten: Musik mit deutschen Texten, die weder philosophisch noch abstrakt noch gekünstelt sind. Deutsche Texte, die in der Form, Jahrzehnte lang als unvermarktbar galten. Die Jungs der "Rock.Allianz" haben mit der deutschen Sprache jedoch keinerlei Berührungsängste. Sie formulieren mit ihr genau das, was sie auch meinen und denken. Und kommen damit an.
Kaum jemand kennt bei einem Konzert nicht die Texte. Das Publikum singt lauthals und textsicher jedes Stück mit, fast so, als ob endlich jemand das sagt, was jeder denkt und fast so als ob sie alle durch die Band ein Ventil gefunden hätten, es endlich lauthals herauszuschreien. Bei Konzerten der "Rock.Allianz" tummelt sich jung und alt, Punker, Alternativer, Biker, Rocker und auch der ganz normale Partygänger. Doch so unterschiedlich das Publikum auch sein mag – sie alle haben eine entscheidende Gemeinsamkeit: sie bilden eine Gegenkultur. Eine Gegenkultur, die gesellschaftliche Etiketten und geformte, normierte Musikbranchen-Konstrukte satt hat. Der Protest dagegen ist ganz einfach: sich selbst sein – den Mut zu besitzen, ganz einfach so zu sein, wie man ist.
Mit Gewalt, Aggression sowie Links- oder Rechtsradikalismus haben Konzerte der "Rock.Allianz" daher auch nichts zu tun – vielmehr sind sie eine Mischung aus Punk, Schlager, Rock, Bierzelt, Hymne, Feiern, Party und Gesangsstunde: eben aus allem, was Menschlichkeit so ausmacht. Diese Konzerte sind ein Erlebnis für jedermann. Die "Rock.Allianz" ist wohl das aktuellste aller Musikphänomene, dessen Einzigartigkeit sich in dem uns fast verloren gegangenen ganz Normalen zeigt. Eine Gegenkultur, deren Protest darin besteht, sich von einer künstlich und abstrakt gewordenen Unterhaltungsindustrie nichts mehr vormachen lassen zu wollen.
Text: Rebellion Music B.V.
